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Ein Blick in die Vergangenheit hat nur Sinn, wenn er der Zukunft dient.

Konrad Adenauer

Historie KZV H 361

Die Kaninchenhaltung in Blessenbach war schon während des Krieges und auch in der Nachkriegszeit keine Seltenheit. Nahezu in jedem 2. Haus fand man Kaninchenställe. Allerdings ging es den Bürgern weniger um die Zucht von Kaninchen, sondern um den Sonntagsbraten. War doch ein Kaninchenbraten immer ein Festessen. Die Haltung war relativ einfach. Futter wuchs am Wegesrand und im Winter gab es gekochte Kartoffelschalen mit Kleie.

Erst in den 60er Jahren – das Wirtschaftswunder war auch in Blessenbach angekommen – wurde aus der Kaninchenhaltung eine Kaninchenzucht. Der Kaninchenbraten hatte nicht mehr die Priorität wie in der schlechten Zeit.

Unterschriftenzelltel Gründung Kaninchenzuchtverein

In den Wintermonaten des Jahres 1961 hatte Werner Kunkler die Idee, aus der Kaninchenhaltung eine Kaninchenzucht zu machen. Er ging zu einigen Kaninchenhaltern und überzeugte sie von seiner Idee. Dabei sollte jetzt das Hobby der Kaninchenzucht im Vordergrund stehen, um den nötigen Ausgleich und Abstand zu der zunehmend technisierteren Umwelt zu gewinnen. Werner Kunkler ließ sich durch Unterschrift auf einem „Schmierzettel“ bestätigen, dass die Angesprochenen dem zu gründenden Verein beitreten und Züchter werden wollen.

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